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Catering

Catering in Wolfsburg: Planung, Auswahl und Ablauf

Ein belastbares Catering-Angebot entsteht erst, wenn fünf Dinge feststehen: Anlass, Personenzahl, Ort mit seinen Möglichkeiten, Zeitfenster und Budget. Ohne diese Angaben bekommen Sie ein Menü, aber keine Kalkulation, und zwei solche Angebote lassen sich nicht miteinander vergleichen. Die Reihenfolge lautet deshalb: erst die Rahmenbedingungen klären, dann anfragen, dann auswählen, dann probieren.

Welche Fragen stehen vor dem Angebot?

Der Anlass bestimmt alles Weitere, denn ein Empfang im Stehen ist ein anderes Handwerk als ein gesetztes Essen. Die Personenzahl bestimmt die Menge, aber auch die Form: Was für einen kleinen Kreis geht, funktioniert bei einer großen Gesellschaft nicht mehr, weil das Essen sonst kalt wird, bevor die Hälfte gegessen hat. Der Ort ist der am häufigsten unterschätzte Punkt. Gibt es dort Strom in ausreichender Menge, gibt es Wasser, gibt es einen Raum, in dem gearbeitet werden kann, wie kommt man mit Ware hinein, gibt es einen Aufzug, wohin mit dem Abfall. Ein Caterer, der Ihnen ein Angebot macht, ohne den Ort gesehen oder wenigstens gründlich abgefragt zu haben, hat geraten. Das Zeitfenster entscheidet über die Personalplanung, und das Budget ist keine unangenehme Frage, sondern der wichtigste Rahmen überhaupt: Wer es nennt, bekommt einen Vorschlag, der passt. Wer es verschweigt, bekommt einen Vorschlag, der ihn erschreckt, und verliert eine Runde.

Welche Form passt zu welchem Anlass?

Es gibt im Wesentlichen vier Formen, und jede hat ihre Logik. Der Empfang mit Fingerfood hält Menschen in Bewegung und eignet sich, wenn sich alle miteinander unterhalten sollen, aber er ist kein Abendessen, und wenn er als eines gedacht ist, gehen die Gäste hungrig nach Hause. Das Buffet ist die flexibelste Form, verträgt unterschiedliche Vorlieben und Unverträglichkeiten und braucht Platz sowie einen durchdachten Weg, damit sich keine Schlange bildet. Das gesetzte Menü ist die ruhigste und die aufwendigste Form, sie braucht Personal und feste Zeiten und passt dort, wo der Abend einen Ablauf hat. Die vierte Form ist die schlichte Anlieferung ohne Personal, günstig und sinnvoll bei einem Arbeitsessen oder einer Mittagsversorgung, aber ohne jede Betreuung vor Ort. Wählen Sie nach dem, was der Anlass leisten soll, nicht nach dem, was gut klingt. Und rechnen Sie ehrlich: Bei einer größeren Gesellschaft ist die Frage, wie lange alle brauchen, bis alle etwas haben, wichtiger als jedes einzelne Gericht.

Was gehört in ein belastbares Angebot?

Wer plant, vergleicht, und wer vergleicht, braucht gleiche Grundlagen. Geben Sie deshalb allen Anbietern dieselbe Beschreibung: derselbe Anlass, dieselbe Zahl, derselbe Ort, dasselbe Zeitfenster. Ein belastbares Angebot listet dann nicht nur die Speisen, sondern alles, was daran hängt: Personal mit Anzahl und Stunden, An- und Abfahrt, Geschirr, Besteck, Gläser, Tische, Wäsche, Getränke und deren Abrechnung, Abbau und Entsorgung. Genau in diesen Positionen liegen die Unterschiede zwischen zwei Angeboten, die auf den ersten Blick gleich aussehen. Klären Sie außerdem die Regeln: bis wann die endgültige Personenzahl gemeldet werden muss, was passiert, wenn weniger kommen, und wie mit Resten umgegangen wird. Fragen Sie nach Unverträglichkeiten und vegetarischen oder veganen Gästen, und zwar so, dass es kein Sonderfall am Rand ist, sondern eingeplant. Und bestehen Sie bei größeren Anlässen auf einem Probeessen, bevor Sie zusagen.

Wie läuft der Tag selbst ab?

Am Tag selbst zählt nur noch, was vorher geklärt wurde. Sinnvoll ist ein schriftlicher Ablauf mit Uhrzeiten, den beide Seiten haben: wann angeliefert wird, wann aufgebaut, wann die Gäste kommen, wann etwas gereicht wird, wann abgebaut wird. Legen Sie fest, wer der Ansprechpartner vor Ort ist, und zwar auf beiden Seiten genau eine Person. Nichts richtet mehr Schaden an als drei Gastgeber, die dem Personal drei verschiedene Anweisungen geben. Planen Sie Puffer ein, besonders beim Aufbau. Und denken Sie an das Wetter, wenn draußen etwas stattfinden soll. Im norddeutschen Flachland bringen ausgeprägte Westwetterlagen zuverlässig Wind und Regen, auch im Sommer, und der Wind hat hier wenig, was ihn bremst. Ein Plan für draußen ohne einen Plan für drinnen ist deshalb kein Plan. Klären Sie früh, wer den Zelt- oder Ausweichraum stellt und bis wann Sie sich entscheiden müssen.

Was Sie mitnehmen sollten

Klären Sie Anlass, Zahl, Ort, Zeit und Budget, bevor Sie anfragen, und geben Sie allen Anbietern dieselbe Beschreibung. Achten Sie im Angebot auf alles, was neben dem Essen steht, denn dort entstehen die Unterschiede. Und legen Sie einen schriftlichen Ablauf mit einer verantwortlichen Person je Seite fest, samt Plan für schlechtes Wetter.

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